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Nachhaltigkeitsbericht 2014

Ehrenamtliches Mitarbeiterengagement

1998 haben wir die Initiative „Miteinander im Team“ (MIT) ins Leben gerufen. Sie hat seither die ehrenamtliche Tätigkeit von Henkel-Mitarbeitern und -Pensionären in über 11.500 Projekten und mehr als 50 Ländern in aller Welt gefördert. Die Projekte sind so vielfältig wie das Unternehmen selbst: 2014 haben sich Henkel-Mitarbeiter in 592 MIT-Projekten in 37 Ländern engagiert, von Radfahr- Trainings für Schulkinder in Indien bis hin zur Unterstützung der Wiederaufforstung in Mexiko.

Dabei sein ist alles – gemeinsam stark

Bei den Special Olympics in Düsseldorf traten Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung in außergewöhnlichen Sportarten und klassischer Leichtathletik an.

Ein großes Fest voller Sport, Spaß und Siegerehrungen waren die Special Olympics im Mai 2014 für die Sportler und für die Henkel-Helfer. Ob beim Mini-Speerwurf, Rollstuhl-Rennen oder in den klassischen Disziplinen der Leichtathletik – Gewinnen war keine Frage der Platzierung.

Auch die 52 Henkel-Helfer blicken auf eine erfolgreiche Woche voller Emotionen zurück. Sie standen den Leichtathleten zur Seite und leisteten ­getreu dem Motto „Gemeinsam stark“ einen wertvollen Beitrag zur Inklusion (Einbeziehung) im und durch den Sport. Inklusion ist ein wichtiges Anliegen von Henkel.

Die Betreuerin des Helferteams von Henkel, Nadine Frey, erzählt: „Es war schön zu sehen, wie professionell alle im Rather Waldstadion mit den Athleten umgingen und in ihren Aufgaben aufgingen. Vor allem aber begeisterte mich die Freude, die man bei den Athleten sah.“

„Vorher hatte ich noch keinen Kontakt zu Menschen mit Behinderung gehabt und hatte Angst, mich ihnen ­gegenüber falsch zu verhalten“, berichtet Helferin Catalina ­Dominguez Parra. „In den Vorbereitungsseminaren von Henkel habe ich gelernt, wie ich am besten mit ihnen spreche. Der Zusammenhalt unter den Athleten war einfach faszinierend. Davon nehme ich viel mit und würde beim nächsten Mal gerne wieder mitmachen.“

Special Olympics Deutschland ist die deutsche Organisation der weltweit größten, vom Internationalen Olympischen Komitee offiziell anerkannten Sportbewegung für Menschen mit geis­tiger oder mehrfacher Behinderung. Bei den diesjährigen nationalen Spielen gaben in ganz Deutschland mehr als 4.800 Sportler ihr Bestes.

Bei den Special Olympics in Düsseldorf im Mai 2014 wurden einige der 4.800 Athleten während der Veranstaltungswoche von 52 Henkel-Mitarbeitern unterstützt. Hier gratuliert Henkel-Mitarbeiterin Kerstin Molinero Alvarez einem Athleten nach seinem Wettkampf.

Weitspringerin Britt Haberecht (links) bedankte sich bei Henkel-Helferin Claudia Drosdek für die tatkräftige Unterstützung und das stetige Anfeuern.

Die Athleten (von links) Michael Huber und Bastian Rauhut gaben ihr Bestes in ihren Sportarten. Punkte und Platzierungen waren bei den Special Olympics allerdings eher nebensächlich, denn für die Teilnehmer war dabei sein alles.

Die Athleten (von links) Marvin-Maurice Schneider und Denise Lehmann gaben ihr Bestes in ihren Sportarten. Punkte und Platzierungen waren bei den Special Olympics allerdings eher nebensächlich, denn für die Teilnehmer war dabei sein alles.

Unterstützung für Schulkinder in Afrika

Seit 2007 unterstützt die Henkel-Initiative „Miteinander im Team“ (MIT) ein Schulprojekt in dem namibischen Dorf Nabasib. Der Henkel-Pensionär Dr. Fred Schambil erinnert sich an seinen allerersten Besuch: „Obwohl wir unangekündigt dort erschienen, wurden wir von den Kindern in allen Klassen fröhlich mit Liedern und Tänzen begrüßt.“ Damals beschloss Schambil, der Schule und ihren 120 Schülerinnen und Schülern im ­Rahmen der MIT-Initiative zu helfen.

Dank der MIT-Förderung wurden Schulbücher, Stühle, Bänke, Lehrmaterialien, ein Kopierer und ein Klettergerüst angeschafft. 2014 wurden 100 Matratzen für die Schlafsäle der Schule gespendet. In seinem Freundeskreis hat Schambil auch private Spendenaktionen organisiert. Die Spenden ­flossen in die Installation von Solarmodulen auf dem Schuldach sowie in die Reparatur der Waschräume und ­Toiletten. Darüber hinaus wurden auch 35 Kartons mit warmen Decken nach Namibia geschickt.

Mithilfe einer MIT-Spende wurde 2014 einer Gruppe von 32 Schülern der Nabasib-Schule die Teilnahme an einem Programm der Umweltbildungsstiftung „Namib Desert Environmental Education Trust“ ermöglicht. Das Programm vermittelt Kindern die Grundlagen einer umweltgerechten Lebensführung.

„Wenn ich sehe, wie gut es meinen Kindern und Enkelkindern im Vergleich zu den Kindern in Namibia geht, ist Helfen eine Selbstverständlichkeit“, sagt Schambil. „Es macht so viel Freude, diese Schule mit der MIT-Initiative zu unterstützen.“

Henkel-Pensionär Dr. Fred Schambil, seine Frau Beate (Mitte) und Lehrerin Elfriede Plaatjies genießen die gemeinsame Zeit mit den Schulkindern in Nabasib, Namibia.

Eine Schülerin zeigt mit ihrer Geste, wie sehr sie sich über die Henkel-Unterstützung für ihre Schule in Nabasib freut.

Schutz vor der Kälte in den USA

Das South Oakland Warming Center in Royal Oak versorgt im Winter über 100 obdachlose Menschen mit warmen Mahlzeiten sowie Decken, Kissen und Kleidung. Seit mehreren Jahren wird das Center im Rahmen der MIT-Initiative von Henkel unterstützt. Seit drei Jahren fördert das Unternehmen darüber hinaus eine Henkel-Nacht mit ehrenamtlichen Helfern und Lebensmitteln.

„Die Gäste sind so dankbar für diese einfache Versorgung, die wir ihnen bieten können“, berichtet Henkel-Mitarbeiterin Laura Miehls, die sich seit über 20 Jahren ehrenamtlich in dem Center engagiert. „Es kommt mir fast egoistisch vor, dass ich so viel aus meiner ehrenamtlichen Arbeit mitnehme. Ich bin sehr glücklich, dass ich den Bedürftigen ein wenig zurückgeben kann.“

Peter gehört zu den über 100 obdachlosen Menschen, denen im Winter allabendlich in der Notunterkunft in Royal Oak geholfen wird. Die Zahl der Obdachlosen im Südosten des US-Bundesstaats Michigan steigt aufgrund der schlechten Wirtschaftslage.

Laura Miehls (Mitte) hat Freude beim Umgang mit den obdachlosen Gästen.

Hausbau in fünf Tagen in Rumänien

Endlich ein Dach, durch das kein Regen tropft, und isolierte Wände, die vor Kälte und Feuchtigkeit schützen: Für Viktoria Rudaru, ihre vier Kinder und ihren Enkel George hat in ihrem Dorf Corlăteşti ein neues Leben begonnen. Bis Mai 2014 lebten sie in einer zerfallenen Hütte, die kaum Schutz vor Wind und Wetter bot. Doch dann kamen 20 Mitarbeiter der Infrastructure Services von Henkel aus Deutschland nach Corlăteşti, um in nur fünf Tagen gemeinsam mit der Familie ein neues Haus zu bauen.

„Diesen Baueinsatz hatten wir im Rahmen unseres sozialen Projekts gemeinsam mit der Hilfsorganisation Habitat for Humanity geplant, die in vielen Ländern der Welt Häuser für Menschen baut, die in unwürdigen und ungesunden Behausungen leben müssen“, berichtet Christian Wallendschus. Er war der Koordinator des sozialen Projekts, der ersten gemeinsamen sozialen Initiative aller Abteilungen der Infrastructure Services, und unterstützte das Team tatkräftig in Rumänien.

Weder Muskelkater noch Müdigkeit konnten die Motivation des Teams schwächen: Die Gruppe arbeitete Hand in Hand und so schnell, dass sie selbst einen ganzen Tag Zwangspause wegen starken Regens wieder wettmachen konnte. Der offizielle Übergabetermin am fünften Tag wurde eingehalten.

Erst da erfuhr Familie Rudaru, wie das Geld zum Kauf der Baumaterialien zusammengekommen war: Im Rahmen des sozialen Projekts hatten zahlreiche Abteilungen der Infrastructure Services seit dem Frühjahr 2013 immer wieder neue Spendenaktionen organisiert. „Viktoria Rudaru und ihre Kinder waren überwältigt, dass sich weit weg in Düsseldorf so viele Mitarbeiter für sie eingesetzt haben“, erzählt der freiwillige Helfer Andreas Metz.

Mark Wittich verputzte die Hauswand.

George Rudaru, das jüngste Mitglied der Familie, beobachtete die Henkel- Helfer auf der Baustelle.

Andreas Metz arbeitete an der Außenfassade des neuen Hauses.

Das Haus nahm langsam Gestalt an. Alle packten mit an, als das Grundgerüst des Hauses gesetzt werden musste.

Einige der Henkel-Bauhelfer freuten sich mit der stolzen Familie Rudaru über das Haus.

Video zum Projekt.

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