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Nachhaltigkeitsbericht 2014

Managementsysteme

Unsere Berichts- und Steuerungssysteme

1992 veröffentlichte unser Unternehmen erstmals einen Umweltbericht über die Leistungen und Fortschritte im Bereich des Umweltschutzes an unseren Produktionsstandorten und über Produktverbesserungen. Daraus entwickelte Henkel eine jährliche Berichterstattung über die wesentlichen Nachhaltigkeitsaktivitäten des Unternehmens. So haben wir für das Jahr 2014 Daten von 163 Standorten erfasst; dies entspricht 99 Prozent unserer weltweiten Produktionsmenge. Mit repräsentativen Lebenszyklusanalysen decken wir rund 70 Prozent unseres Umsatzes über alle Produktkategorien ab. In unserem Innovationsprozess bewerten wir systematisch die Beiträge unserer Produkte zur Nachhaltigkeit. Auf Grundlage dieser Erfahrungen entwickeln wir derzeit unsere Bewertungs- und Messsysteme weiter, um unsere Fortschritte hin zum 20-Jahres-Ziel für 2030 integriert über das gesamte Unternehmen und unsere Wertschöpfungsketten hinweg bewerten zu können.

Fortschritte messen, bewerten und steuern

Um die Dimensionen „Wert“ und „Fußabdruck“ zu optimieren, entwickelt Henkel verschiedene Messmethoden. Mit diesen lassen sich die Maßnahmen identifizieren, die entlang der Wertschöpfungskette den größten Einfluss haben. Die verschiedenen Instrumente werden im „Henkel-Sustainability#Master®“ zusammengefasst. Herzstück dieses Bewertungssystems ist eine Matrix, mit der sowohl Änderungen in der Dimension „Wert“ als auch beim „Fußabdruck“ bewertet werden können.

Die Ergebnisse nutzen wir, um Verbesserungsmaßnahmen abzuleiten und Innovationen mit einer verbesserten Nachhaltigkeitsbilanz zu entwickeln. Denn nur die Betrachtung des Gesamtsystems stellt sicher, dass die getroffenen Maßnahmen zu einem insgesamt verbesserten Nachhaltigkeitsprofil unserer Produkte führen. Darüber hinaus setzen wir das Instrument auch im Dialog mit Handelspartnern, Nichtregierungsorganisationen, Forschungseinrichtungen und anderen Stakeholdern vielseitig ein.

Weiterentwicklung unserer Methoden und Systeme

Im Jahr 2014 lag der Fokus unserer Arbeit auf der Weiterentwicklung unserer Messmethoden in den Fokusfeldern „Materialien und Abfall“ sowie „Wasser und Abwasser“. Um unseren Einfluss über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg besser bewerten und steuern zu können, haben wir unser Rohstoffportfolio und die Anwendungsphase von rund 120 Produktkategorien in unseren drei Unternehmensbereichen bewertet. Über unser gesamtes Portfolio betrachtet sind diese beiden Phasen entscheidend. Bei Wasser und CO2 entstehen mehr als 80 Prozent des Fußabdrucks bei der Anwendung unserer Produkte.

Um die Optimierung unserer Produkte während ihrer Entwicklung zu erleichtern, integrieren wir die ökologischen Profile möglicher Rohstoffe und Verpackungsmaterialien in die Informationssysteme unserer Produkt- und Verpackungsentwicklung. So kann bereits in der Entwicklungsphase der Fußabdruck einer neuen Rezeptur berechnet werden.

Internationale Zusammenarbeit

Um die Bilanzierungsmethoden sowohl für den ökologischen Fußabdruck unserer Geschäftstätigkeit als auch für den geschaffenen Wert für Kunden, Verbraucher und unser gesellschaftliches Umfeld weiterzuentwickeln und zu vereinheitlichen, arbeiten wir mit ausgewählten Partnern zusammen. Beispielsweise engagieren wir uns im Sustainability Consortium, dem Consumer Goods Forum sowie im World Business Council for Sustainable Development (WBCSD).

Im Rahmen eines gemeinsamen Projekts mit dem International Council of Chemical Associations (ICCA) und dem WBCSD haben wir einen Leitfaden erarbeitet, wie die Vermeidung von Treibhausgasen in Wertschöpfungsketten gemessen und kommuniziert werden kann. Koordiniert vom Internationalen Verband der Hersteller von Wasch-, Pflege- und Reinigungsmitteln (A.I.S.E.) beteiligen wir uns auch am aktuellen „Product Environmental Footprint“-Projekt der Europäischen Kommission (siehe auch hier).

Standards und Managementsysteme

Grundlage für unsere weltweiten Optimierungsprogramme sind global einheitliche Standards für Sicherheit, Gesundheit und Umwelt (SHE) sowie integrierte Managementsysteme. Unsere SHE- wie auch unsere Sozialstandards gelten für alle Standorte. Unsere Managementsysteme stellen sicher, dass diese Standards in unserem weltweiten Produktionsnetz konsequent umgesetzt werden.

Das Verhalten unserer Mitarbeiter spielt eine wichtige Rolle bei der Umsetzung dieser Unternehmensstandards. Deshalb führen wir an allen Standorten regelmäßig Umwelt-und Sicherheitstrainings durch, bei denen Mitarbeiter zu verschiedenen Themen geschult werden.

Die Einhaltung unserer Codes und Standards prüfen wir durch regelmäßige Audits an unseren Produktionsstandorten sowie zunehmend auch bei Lohnherstellern und in Logistikzentren. Alle Auditergebnisse, inklusive der Überprüfung unserer SHE- und Sozialstandards, werden im Rahmen des jährlichen Revisions-Reports direkt an den Vorstand von Henkel berichtet.

Die Managementsysteme lassen wir extern auf Standortebene zertifizieren, wo dies von unseren Partnern in den Märkten erwartet und anerkannt wird. Ende 2014 kamen rund 90 Prozent unserer Produktionsmenge aus Werken, die nach der international anerkannten Norm für Umweltmanagementsysteme ISO 14001 zertifiziert sind. 93 Prozent unserer Produktionsmenge sind durch die ISO-Norm 9001 für Qualitätsmanagement und 24 Prozent durch die ISO-Norm 50001 für Energiemanagement abgedeckt. Darüber hinaus kamen rund 83 Prozent unserer Produktionsmenge aus Werken, die nach der Norm für Managementsysteme zum Arbeitschutz OHSAS 18001 zertifiziert sind.