Bitte akzeptieren Sie unsere Cookies, um die Webseite optimal nutzen zu können.
Einige Funktionen können nur mit Cookies korrekt ausgeführt werden.
Um mehr über den Einsatz von Cookies auf unserer Webseite zu erfahren, lesen Sie unsere . Cookie-Informationsseite.

Akzeptieren Ablehnen
Unternehmensberichte 2014

Henkel Unternehmensberichte 2014

Weitere Inhalte der Henkel Unternehmensberichterstattung 2014

Nachhaltigkeitsbericht 2014

Henkel Nachhaltigkeitsbericht 2014

Fakten und Zahlen 2014

Henkel Fakten und Zahlen 2014

Unternehmensbericht 2014

Henkel Unternehmensbericht 2014

Henkel App

Henkel App
Nachhaltigkeitsbericht 2014

Gesundheit und Arbeitssicherheit

Unser Ziel: „Null Unfälle“

Arbeitssicherheit hat bei uns höchste Priorität. An unserem langfristigen Ziel „Null Unfälle“ halten wir fest. Vor dem Hintergrund dieses Ziels arbeiten wir kontinuierlich an der Verbesserung unserer Arbeitssicherheit. Als Zwischenziel wollen wir unsere weltweite Unfallrate bis Ende 2015 um 20 Prozent senken (Basisjahr 2010).

Schwerpunkt: Sicherheitstrainings

Wir setzen auf strikte Einhaltung unserer Standards für Sicherheit, Gesundheit und Umwelt (SHE). Deshalb finden an allen Standorten regelmäßig Schulungen statt, um die Mitarbeiter zu sensibilisieren und Arbeitsunfälle zu vermeiden. Unsere Trainings richten sich auch an die Mitarbeiter externer Firmen, die an unseren Standorten tätig sind.

Im Unternehmensbereich Laundry & Home Care wurden alle Management-Mitarbeiter mit Produktionsverantwortung geschult. 2014 hat der Unternehmensbereich zudem einen standardisierten Trainingsrahmen zur Durchführung von Sicherheitsschulungen für Besucher und externe Dienstleister eingeführt. Im Unternehmensbereich Beauty Care wurden die Mitarbeiter im Rahmen des Optimierungsprogramms „Total Productive Management Plus“ zum Thema Arbeitssicherheit geschult.

Der Unternehmensbereich Adhesive Technologies hat 2014 auf Basis eines „Train the Trainer“-Konzepts Sicherheitsworkshops eingeführt, um riskante Verhaltensweisen zu vermeiden und Sicherheit als Kernwert weiter zu festigen.

Status

2014 haben wir 0,9 Arbeitsunfälle pro eine Million Arbeitsstunden erfasst. Das entspricht einer Verbesserung um 25 Prozent gegenüber dem Basisjahr 2010 und bedeutet, dass wir unser für 2015 gesetztes Ziel schon 2014 erreicht haben.

Trotz unseres kontinuierlichen Engagements für Arbeitssicherheit erlitt ein Mitarbeiter in Port Said, Ägypten, 2014 eine tödliche Verletzung aufgrund eines elektrischen Schlags. Um ähnliche Unfälle in Zukunft zu verhindern, haben wir relevante Produktionsstandorte beauftragt, eine detaillierte Analyse zum richtigen Umgang mit elektrischer Ausrüstung durchzuführen.

Aus Theorie wird Praxis: Sicherheitstage

Aus Theorie wird Praxis: Sicherheitstage

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Adhesive Technologies nahmen 2014 an zahlreichen Standorten an einem Sicherheitstag teil. Dabei frischten sie in praktischen Übungen ihre Kenntnisse zu sicherem Verhalten und möglichen Sicherheitsrisiken auf. Auf dem Foto: Paul Kirsch (rechts), Leiter Supply Chain & Operations Adhesive Technologies, löscht ein Feuer im Rahmen einer Demonstration beim Düsseldorfer Sicherheitstag.

Globales Gesundheitsmanagement

Die Gesundheit und Leistungsfähigkeit unserer Mitarbeiter liegt uns am Herzen. Daher bieten wir gezielte Gesundheits- und Vorsorgeprogramme an, um arbeitsplatzbedingten Risiken vorzubeugen, die zu Langzeiterkrankungen führen können. In Abhängigkeit von den lokalen Anforderungen setzen unsere Standorte bei der Ausgestaltung der Programme unterschiedliche Schwerpunkte. Um diese noch besser umsetzen zu können, berichten alle Henkel-Standorte weltweit in jedem Quartal vier wichtige Kennzahlen: Verfügbarkeit von Ersthelfern und medizinischer Notversorgung, Zahl arbeitsmedizinischer Vorsorgeuntersuchungen sowie die Zahl der Fälle von Berufskrankheiten.

Gesundheit und steigende Arbeitsbelastung

In unserer immer komplexer und dynamischer werdenden Welt mit ständig wachsenden Anforderungen werden betriebliche Maßnahmen zur Erhaltung der psychischen Gesundheit immer wichtiger. Deshalb bietet Henkel seinen Mitarbeitern Unterstützung an. In vielen Ländern existieren mittlerweile Programme, die allen Mitarbeitern anbieten, sich zum Thema Zeit-, Stress- und Konfliktmanagement beraten zu lassen. Auch Initiativen zu flexibler Arbeitszeitgestaltung sollen helfen, die Balance zwischen Arbeit und Freizeit unserer Mitarbeiter zu verbessern und arbeitsplatzbedingte Stressfaktoren zu reduzieren.

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Als Bekenntnis zu dieser umfassenden Vorsorgephilosophie trat Henkel dem betrieblichen Netzwerk „Unternehmen für Gesundheit“ bei. Bereits im März 2002 unterzeichnete Henkel in diesem Zusammenhang die „Luxemburger Erklärung zur Gesundheitsförderung in der Europäischen Union“ von 1997. Um die betriebliche Gesundheitsvorsorge kontinuierlich zu verbessern, findet jährlich ein Erfahrungsaustausch zwischen den Werksärzten aller deutschen Henkel-Unternehmen sowie innerhalb der Personalabteilungen statt. Die Erkenntnisse werden auch international den Standorten zur Verfügung gestellt.

Demographieprojekt WAI

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels stellt sich die Frage, was das Unternehmen und die Mitarbeiter tun können, um längerfristige Beschäftigungsmöglichkeiten bis 67 Jahre zu realisieren.

Nach erfolgreicher Pilotphase 2010-2012 folgte 2013 und 2014 der erfolgreiche Rollout des Demografie-Programmes Workability Index (WAI).

Das ganzheitliche Konzept beinhaltet eine Kombination arbeitsmedizinischer Vorsorgeuntersuchungen mit Check up, Workability Index und halbstrukturiertem Interview. Daraus folgend lassen sich einerseits für den einzelnen Mitarbeiter, andererseits für die jeweilige Organisationseinheit Stärken- und Schwächenprofile ableiten. Individuelle Maßnahmenbedarfe für die Verbesserung/Erhaltung von Gesundheits- und Leistungsfähigkeit werden den Mitarbeitern vermittelt. Betriebliche Maßnahmenbedarfe im Hinblick auf Arbeitsplatzgestaltung, Fortbildung und Optimierung der Arbeitsorganisation und des Betriebsklimas dienen als wichtige Grundlage für die Betriebsleiter, ihre Organisationseinheit weiter zu entwickeln.

Ergonomieprojekt Thailand

Die Henkel-Mitarbeiter von Thailands Beauty Care Produktionsstandort Chonburi wurden von Henkels Health-Coach Petra Zöller trainiert, wie man wirksam verhindert, dass Nacken- und Rückenschmerzen bei der Arbeit auftreten.

Die Teilnehmer lernten, in den richtigen Haltungen zu stehen, sitzen, beugen und heben. Außerdem wurden Übungen zur Muskelkräftigung gelehrt. Als Teil des Programms werden die Kontrollen an den Arbeitsplätzen nach jedem Sicherheitstraining durchgeführt, um sicherzustellen, dass die Arbeitsumgebung ergonomiegerecht eingerichtet ist.

Für Henkel ist es ein wichtiges Ziel, Rückenprobleme und Belastungen zu reduzieren, mit einer Kombination aus Ausbildung und Vermittlung ergonomischer Erkenntnisse als vorbeugende Medizin.